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Montag, 02 April 2018 20:17

Abalone Shawl

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Beim letzten Kreativ-Wochenende in Daaden mit HandHerzSeele lernte ich die liebe Margit von Alte Künste kennen. Margit färbt ausschließlich mit Pflanzen- und Naturfarben nach historischen Methoden. Dabei entsehen  die schönsten Färbungen. Für ihre Marktstände braucht sie, um ihre Farben und Qualitäten besser präsentieren zu können, selbstverständlich Muster. Und sie kann diese nicht alle selbst anfertigen, das lässt ihre Zeit neben den Färbetöpfen nicht zu. Bei so einem Wochenende mit vielen Strickerinnen ist es doch naheliegend, dass jemand Lust hat, sie da zu unterstützen...

Sehr schnell tauschten Melanie und ich Adressen mit Margit aus. Und kurze Zeit später schrieb mich Margit an, ob ich denn immer noch Zeit und Lust hätte, für sie ein Mustertuch zu stricken. Sie sprach von einem Lacetuch. Hier zuckte ich allerdings kurz. Mit Lace meinte sie aber nur die Wolle. Glücklicherweise. Ein ganzes Lacetuch zwischendurch hätte ich nicht so schnell gestrickt. Sie schickte mir dann 2 Stränge Yak von Pascuali, die sie gefärbt hatte. Die Farben nennen sich Honigtopf und Rubin.

 

Den Vorschlag für den

Abalone Shawl

fand ich auch gut, denn er ist weitgehend glatt rechts gestrickt, ab und zu gibt es eine kurze Mustersequenz mit Lochreihen, so wird es nicht langweilig. Und die Anleitung kann man bei Ravelry kostenlos erhalten. Die Wolle fühlt sich toll an, Yak ist purer Luxus. Wickeln ließ sie sich auch sehr gut. Und dann strickte ich sehr schnell los. 

Oder nein. Ein richtiger Stricknerd braucht ja immer noch einen passenden Projektbeutel. Den nähte ich mir dann kurzerhand. Hier kommt einem zugute, wenn man auch im Stofflager bestens sortiert ist...

 

Nachdem ich ca. 8 Streifen gestrickt hatte, stellt ich fest, dass ich mich bei den Wiederholungen vertan hatte. Der Mustersatz ging irgendwie nie auf. Schlau wäre gewesen, die angegebenen Maschenzahlen hinter dem jeweiligen Mustersatz in der Anleitung einfach mal mit den eigenen zu vergleichen. Noch dazu hatte ich den rubinroten Faden immer eingewebt. Und in der ersten folgenden hellen Reihe den Faden nicht genug angezogen, so dass sich große Maschen bildeten. Dies hatte ich teilweise versucht nachträglich zu regulieren. Dementsprechend unsauber sah es aus. Ich musste es einfach einsehen. So konnte ich das Tuch nicht abgeben. Also: Ribbeln war angesagt. Und alles nochmal auf Anfang. Und siehe da, wenn man mal die Ungeduld beiseite lässt, immer fein mitzählt und beim Einweben aufpasst, dann wird aus dem hässlichen Entlein

 

nach dem Spannen ein wunderschönes großes Tuch.

 

Es ist ein Hauch von Nichts, wiegt gerade mal knapp 65 gramm und ist richtig schön groß geworden. Leider habe ich es nicht vermessen und ich habe es Margit auch schon zugeschickt. Ihr könnt es aber gerne in natura bewundern, hier ihre Markttermine

 

Verlinkt mit Marisas Maschenfeiner Party und der Stricklust.

Happy knitting!

Fakten

  • Wolle:

    Handgefärbte Yak Lace von Alte Künste, 400 m Lauflänge auf 50 g, ca. 43 g Honigtopf, ca. 21 g Rubin

  • Nadeln:

    3,5 mm

  • Anleitung:

    Abalone shawl

  • Autor:

    Carle' Dehning

Gelesen 719 mal Letzte Änderung am Dienstag, 03 April 2018 09:18

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